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Aktuelles aus den Instituten

Stand: Juli und August.2019


Unsere Institute sind am Freitag, 16.8.2019 geschlossen.

Wartezeiten

Wegen Institutsschließungen in der Umgebung bestehen leider in beiden Instituten längere Wartezeiten auf den Therapiebeginn. Gruppen – Bewegungstherapie in Wien 11 ist meist ohne Wartezeit möglich.
Wenn medizinisch erforderlich, ist jedoch ein kurzfristiger Therapiebeginn möglich!

Aktuelles aus der Medizin

Stand: Juli und August.2019



Positive Effekte durch Bewegung bis ins höhere Alter

An der Universitätsklinik Wien (Physikalische Medizin und Public Health) wurde eine Untersuchung mit 3308 Teilnehmern in Österreich mit einen Alter von 65 Jahren und mehr, durchgeführt.

Es zeigte sich, dass diejenigen, die die allgemein geltenden Empfehlungen fuuml;r 150 Minuten moderates Ausdauertraining pro Woche sowie zwei mal wöchentlich muskelkräftigende Einheiten durchführen ihren persönlichen Alltag besser und länger bewältigen, länger selbständig bleiben und nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind.

Die „Aktivitäten des täglichen Lebens” wie Aufstehen, sich waschen und anziehen, essen und trinken oder selbständig die Toilette aufsuchen wurden mit dreimal so hoher Wahrscheinlichkeit bewältigt, die „Instrumentalisierten Aktivitäten des täglichen Lebens” wie telefonieren, einkaufen, kochen, Haushalt erledigen und führen, Medikamente ordnungsgemäß einnehmen oder Geldgeschäfte abwickeln mit doppelt so hoher Wahrscheinlichkeit.

Als moderates Ausdauertraining ist beispielsweise zügiges Gehen mit einem Tempo, bei dem man problemlos reden aber nicht mehr singen kann, geeignet.

Muskelkräftigung kann beispielsweise durch Kniebeugen mit einem Sessel, mit Übungen mit Theraband oder im Fitnesscenter durchgeführt werden.
Empfohlen sind etwa zehn Übungen, für jeweils die großen Muskelgruppen des Körpers, jede Übung zu Beginn einmal und eine Steigerung auf zwei–bis dreimal, jede Übung so intensiv, dass 12–15 Wiederholungen möglich sind.

Fakt ist aber, dass von den rund 3300 Teilnehmern nur rund ein Drittel das empfohlene Krafttrraining und nur rund die Hälfte die nötige Ausdauerbewegung macht.

Wer sich bewegt und regelmäßig kräftigt, bleibt selbständiger, ist zufriedener mit sich selbst und ist dadurch weniger pflegebedürftig. Das ist ein großer Gewinn, da in Abhängigkeit zu geraten, eine Kettenreaktion an negativen Konsequenzen auslöst, bis hin zur Isolierung.

Quelle: Doktor in Wien 6–20019, 25; Thomas Dorner und Richard Crevenna Uniiv Klinik Wien PMR, Public Health

WHO erkennt Burn–Out als Krankheit an

Die Weltgesundheitsorganisation hat mit 27.Mai 2019 erstmals Burn–Out als Krankheit anerkannt.

Burn–Out ist künftig als Syndrom „auf Grund von chronischem Stress am Arbeitsplatz, der nicht erfolgreich verarbeitet wird” definiert. Der Begriff Burn–Out sollte ausschließlich in beruflichem Zusammenhang und nicht für „Erfahrungen in anderen Lebensbereichen” verwendet werden.

Quelle: Doktor in Wien 6–20019, 24