Hochtontherapie
Die Hochtontherapie (HiToP) ist eine Form der Elektrotherapie und wird vor allem bei Polyneuropathie (PNP) eingesetzt. Mittelfrequente Wechselströme dienen dabei zur Nervenstimulation und Schmerzlinderung.
Hochtontherapie im Überblick
Die Hochtontherapie wirkt bis in tiefere Gewebeschichten, entspannt die Muskulatur und unterstützt die Durchblutung.
Einsatz und Anwendung
Bei Polyneuropathie (PNP) wird die Hochtontherapie zur Stimulation der Nerven und zur Linderung von Schmerzen eingesetzt. Die Behandlung kann gezielt an den betroffenen Körperregionen erfolgen.
Behandlungsumfang
Bei akuten Beschwerden, zum Beispiel nach Verletzungen, sind oft 1 bis 3 Behandlungen ausreichend.
Bei chronischen Beschwerden sind meist 10 Behandlungen zu empfehlen, 2 bis 3 Mal pro Woche. Eine Wiederholung ist bei Bedarf möglich.
So wirkt die Hochtontherapie
Die Hochtontherapie wirkt tief im Gewebe, regt den Zellstoffwechsel an und kann Schmerzen lindern, die Muskulatur stimulieren und die Regeneration unterstützen.
Behandlung von Polyneuropathie
Verbesserung von Nervenbeschwerden, besonders bei diabetischer Neuropathie.
Stoffwechselaktivierung
Zellen werden stimuliert, was die Energieproduktion fördert und die Regeneration beschleunigt.
Schmerzlinderung
Effektive Reduktion von chronischen Rückenschmerzen, Nackenschmerzen und Gelenkschmerzen (Arthrose).
Muskelstimulation
Fördert Entspannung und Muskelaufbau, beispielsweise zur Rehabilitation nach Operationen.
Entsäuerung
Unterstützung beim Abtransport von Stoffwechselendprodukten wie Milchsäure.
Anwendungsbereiche
Die Hochtontherapie kann bei unterschiedlichen neurologischen Beschwerden, Schmerzen des Bewegungsapparates, Durchblutungsstörungen und weiteren körperlichen Beschwerden eingesetzt werden.
Polyneuropathien (PNP)
Bei Schmerzen, Brennen und Taubheitsgefühlen, beispielsweise bei diabetischer Polyneuropathie oder nach einer Chemotherapie.
Schmerzen am Bewegungsapparat
Dazu zählen Arthrosen und Arthritiden (Gelenkverschleiß), Rückenschmerzen (Wirbelsäulensyndrome), Muskelverspannungen sowie Sehnenscheiden- und Schleimbeutelentzündungen.
Neurologische Beschwerden
Beispielsweise Polyneuropathien, Fazialisparese und Trigeminusneuralgie.
Durchblutungsstörungen
Bei arteriellen und venösen Durchblutungsstörungen.
Weitere Anwendungsbereiche
Ödeme, Tinnitus, Asthma bronchiale, Erschöpfungszustände (Burnout) und Muskelkraftsteigerung (Mobilisierung).
Kosten der Hochtontherapie
Nicht mit den gesetzlichen Krankenkassen verrechenbar.
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